Biologischer Pflanzenschutz mit Milch

Versuche im heurigen Jahr zeigten, dass durch Einsatz von Kuhmilch, gemischt mit Wasser, auf Getreidebestände augesprüht, einige Pilze abgestorben und nicht wieder aufgetreten sind.

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Herbizide und Milchsäure

Meine eigenen Versuche hatten ergeben, dass durch den Einsatz von Milchsäure - 1 l ha  zu 120 -160 j Wasser, ha (AKRA Siliermittel) die Wasserhärte abnimmt, der pH Wert absinkt, die Wirkung von Herbiziden zunimmt und daher die Menge an herbizidem Wirkstoff reduziert werden kann:

Die Wirkungsweise, die ich festgestellt habe: es scheint möglich die Menge an Herbiziden um 15-20 %  zu reduzieren, da die Milchsäure das Wasser "weicher macht", dadurch mehr Wirkstoff an den Schadpflanzen bleibt und somit die gleich gute Wirkung gegeben sein könnte.

Es ist aber wichtig, eigene Erfahrungen zu sammen, da die Wasserhärte überall differenziert zu sehen ist.

Winterfestes Getreide im Herbst

Es ist schon ausgesät oder wird gerade in die Erde gebracht. Die Herbstsaat soll ja den Winter - da sehr oft Kahlfröste zu beobachten sind - eher unbeschadet überstehen und darum ist es seitens des Landwirtes wichtig, alles zu unternehmen um seine zukünftige Ernte zu schützen.

Nach dem AKRA Systen geschieht die so, dass wir Blattdünger, AKRA +9 0,25 l, AKRA Blatt 1 l, N-Bakterien Azoarcus 0,25 l, Milchsäure (Siliermittel) 1 l, 0,15 l Tilt oder Folicur, je ha mit ca 150 _ 180 l Wasser ausbringen.

Bei der Zulassung von Azolen im Herbst ist zu bemerken, dass bei diesen Mitteln darauf verwiesen wird, dass sie bei Befall - und der ist ja im Herbst auch - eingesetzt werden können.

Die Wirkungsweise:  die Blattdünger erhöhen die Winterhärte, die Azole bieten Pflanzenschutz, die N-Bakterien liefer die benötige kleine N-Menge im Herbst und die Milchsäure hat eine zentrale Aufgabe.

Dies passiert nach dem Zerfallsprinzip ebenso wie beim Raps, hat aber wesentlich mehr Wirkung durch Vergällung gegen Blattläuse und Zikaden (Gelbverzwergungsvirus) und die Insekten mögen die Pflanzen nicht so einfach anstechen und besiedeln.

Es wird auch die so lebenswichtige Versorgung mit Vitamin C und CO2 in Teilen gesichert!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es gibt keine Pflanze auf unserer Erde, welche kein Vitamin C benötigt

Milchsäure und die Einsatzmöglichkeiten

Die Rapspflanzen stehen draußen, die einen kleiner, die anderen größer, da würde Sinn machen, die Pflanzen zu vereinheitlichen.

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Rapsaussaat

Die Rapssaat steht oder stand an, die Kormenge je m2 sollte um die 30-32 Pflanzen betragen.

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Septoriainfektion - Ausbruch

Die Witterung begünstigt den Ausbruch der Septoria.

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Abschlußbehandlung in Getreide

Die Ähren sind raus, die Blüte im Gange oder schon passiert, es wird Zeit an die Gesunderhaltung bis zur Reife zu denken.

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Milchsäurebakterien in Weizen und Triticale

Man sollte es nicht für möglich halten, aber es ist mehr oder weniger kein Pilzschaden an den Getreidepflanzen zu sehen.

Appliziert wurden die Blattdünger AKRA +9 0,5 l und AKRA Blatt 2 l, und zusätzlich 1 l Milchsäure samt Biologie dazu.

Spritzbrühenmenge 200 l ha.

Die Pflanzen stehen gesund im Feld.

Bemerkenswert auch die Kürze der Pflanzen, es dürfte die verkürzende Wirkung der Milchsäure gut gepasst haben.

Langtag hat begonnen

Obwohl man es nicht so sieht, es ist bereits die Tageslänge gleich der Länge der Nacht. Damit haben wir den Langtag.

Dies hat auf die Pflanzen, Tiere und Menschen Einfluß.

In unserem Fall bedeutet dies, dass die N-Düngung anders zu verabreichen ist, wie wir es gewohnt sind. Die Pflanzen neigen eher zum Schossen und möchten in die Höhe. Dies bedeutet, dass die erste N-Gabe der vorhandenen Biomasse anzupassen ist.

Bei meiner diesjährigen  Erhebung eben dieser, kam ich auf einen momentanen N-Bedarf von 30-40 kg rein N, das wären also 80-90 kg Harnstoff, 150-200 kg Ammonsulfat usw.

Wenn noch Bestockung nötig, dann rechtzeitig N verabreichen.

Es ist hiebei die N-Form zweitrangig, wegen dem Langtag, es hat sich aber gezeigt (abgesichert durch eine Diplomarbeit) dass sowohl Ammonnitrat- und Amidstickstoff die Pflanzen etwa gleich stark anregen, sich zu bestocken!!!!

Dieses doch eher unerwartete Ergebnis mag am Anfang unnatürlich scheinen, entspricht aber den Fakten, es waren immer mindestens 4 Wiederholungen angelegt. Der Bestockungskoeffizient war aber beim Harnstoff am größten, zwar nur minimal, aber deutlich erkennbar in allen Versuchen.

Es ist dies mit der im Harnstoff, günstigsten N-Form, zu verklären, da ja hiebei keine Umwandlung erfolgen muß, sondern die Aufnahme direkt erfolgt.

Bei der Proteinbildung ist defacto der geringste Aufwand durch die Pflanze vonnöten. Wobei aber auch erwähnt werden soll, dass zum "Treiben der Pflanzen" sich Ammonnitrat gut eignet. Dies aber nicht als "Qualitätsmerkmal zu interpretieren ist."

Es müsste daher der Reststickstoff - das verbliebene Nitrat durch Zugabe vom aufnehmbaren Molybdänverbindungen durch das Enzym Nitratreductase (Umbau des Nitrates in Protein) aktiviert (AKRA Blattdünger enthalten Molybdän) werden.

Wichtig zu wissen: Getreidebestände, welche im Frühjahr extrem dunkles Grün zeigen, lagern das nicht verwertete Nitrat in die Blätter und haben im Habitus - in der Pflanze N-Mangel!!!!

Daher ist es wichtig, diese normal nicht verwertbare N-Menge der Pflanze mittels molybdänhaltigen Blattdüngen zugängig zu machen.

Azoarcus Aufsprühen - Bakterien in den Pflanzen zu finden

Vorige Woche kamen die Weizenpflanzen - EC 23 - ausgegraben unter einer Schneedecke von ca 30 cm Höhe

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