Die Temperatur hoch, das Jahr jung, trotzdem sind beinahe alle Getreidekrankheiten zu sehen.
Bei der kommenden Rapsaussaat kann zum Rapssaatgut HARNSTOFF zugemischt werden.
Die Gründe:
Sie bringen bereits die erste N-Gabe zu Raps im Herbst aus!!
Sie bekämpfen gleichzeitig die Ackernacktschnecke!!
Sie umgeben das Rapskorn mit 8-12 Körner Harnstoff, dieser kühlt den Boden und setzt Feuchtigkeit frei, damit das Rapskorn besser keimen kann.
Pflanzenbedarf:
Hybrid 35 Körner m² ausgesät es verbleiben ca. 23-30 Pflanzen je m€ !!!!
Normalraps wird mit 40 Körner m² gesät- ca 30 Pflanzenje m² sollen stehen!
ca. 1,80 kg -2,5 kg Rapssaatgut + die 8- 12 fache Menge Harnstoff sind ca. 16- 2o kg Gemenge!
Das Mischungsverhältnis: 8-12 Teile Harnstoff mit Raps mischen, eine Abdrehprobe durchführen und dann aussäen, aber Achtung, diese Mischung darf nicht über Nacht in der Sämaschine verbleiben - es wird hygroskopisch - zieht Wasser an und verklumpt!
Bitte achtet auf die Infektionen im Getreide, diese treten jetzt massiv auf und beginnen die Triebe zu schädigen.
Die Rapssaat steht oder stand an, die Kormenge je m2 sollte um die 30-32 Pflanzen betragen.
Bei der Fahrt zum Symbosium nach Dresden, Bernburg und nach Weimar war zu sehen, das beinahe alle Getreidebestände Blattkrankheiten hatten.
Diese sollten so rasch wie möglich, wenn der Boden befahrbar, behandelt werden, da diese Applikation um diese Zeit die effektivste, kostengünstigste und am längsten wirkende ist.
Der Infektionsdruck in den Pflanzen wächst mit der Dauer und irgendwann sind alle Pflanzenteile befallen.
Das Wachstum zeigt oft grüne Pflanzenteile und täuscht gesunde Pflanzen vor. Das dem nicht so ist, wird bei einer genaueren Betrachtung der Kulturpflanzen sichtbar.
Bitte nicht den Zeitpunkt versäumen wo einfache und preisgünstige Maßnahme die beste Wirkung zeigen.
Mischungen aus folgenden Produkten habe sehr gute Langzeitwirkung gezeigt.
AKRA Blatt 1 l, AKRA +9 0,25 l, 2 kg Netzschwefel braun (Cumulus) und wahlweise 0,15 l Gladio oder Folicur (Raps).
Tip: Wassermenge ca 150 l/ha, pH-Wert einstellen auf 5,5 (nachdem alle Zutaten zusammen in der Spritze mit dem Wasser vermengt wurden)
Nach etwas längerer Abwesenheit wieder mal in die Tasten gegriffen.
Kommende Woche bis wahrscheinlich Donnerstag den 26.3.2020 gibt es täglich Nachtfröste, die den Pflanzen Wasser entziehen und damit den Nährstoffreislauf beeinflussen.
Der Abtrag der Nährstoffe sollte irgendwie ausgeglichen werden, das kann über eine Blattdüngung geschehen. Sinn dieser Tätigkeit ist Ertragssicherung und Anregung des Saftkreislaufes in der Pflanze um alle Pflanzenteile wieder mit Nährstoffen und Assimilaten zu versorgen.
Dies bedarf keiner großen Mengen sondern der Nährstofffluß sollte angestoßen werden.
Dazu würde eine Mischung aus 0,5 l AKRA +9, 1l AKRA Blatt, 0,5 l AKRA MSB und 5 kg Harnstoff gelöst über die Blätter appliziert, mit 120-150 l Wasser den Pflanzen über die Schädigung durch die Spätfröste hinweghelfen.
Das ganze kann, wenn nötig mit Fungizid und Einsatz von AKRA Sulpur kombiniert werden.
Nichts zu tun, könnte Ertragsdepression auslösen, außerdem muß die Ernährung der Bevölkerung gesichert werden, was vermuten läßt, dass bedingt durch den Spätfrost die Erträge sowieso nicht so gut sein werden, ergo wird der Preis nach oben gehen müssen, damit ist Ertragssicherung noch wichtiger geworden um die Wirtschaftlichkeit des Betriebes zu sichern.
Die Rapspflanzen sind aufgelaufen, die meisten schon im 4 Blattstadium (Keimblätter werden mitgezählt) und da ist es schon an der Zeit
Es sind viele Wirkungen und Erscheinungen bekannt, welche im normalen Altagsleben fast nie zur Anwendung kommen, da der „Normalverbraucher diese Anwendungshinweise nicht kennt, oder er zu bequem ist, diese auszuführen. Bezüglich biologischer Pflanzenschutzmaßnahmen möchte ich hiermit zum Zwecke der Reduktion von „giftigen Mitteln“ aufklärend eingreifen um die Umweltbelastung zu verringen und die Wirkung von alternativen Möglichkeiten aufzeigen.